SCHULUNGEN

Pflegefachfrau Gisela: «Was auch immer der demenziell veränderte Mensch sagt und tut – es ist seine Erlebniswelt, seine Sichtweise. Die betreuende Person orientiert sich an diesem aktuellen Erleben und nicht an der Vorstellung, wie etwas sein sollte».

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Demenziell veränderte Menschen verlieren zunehmend ihre Sprachfähigkeit und exekutiven Funktionen. Sie ziehen sich zunehmend aus unserer Alltagsrealität zurück und leben immer mehr in einer inneren Erlebniswelt. Wie gehen wir damit um? Und wie können wir sie erreichen? 

Mögliche Themen

  • Umgang und Kommunikation im Umgang mit demenziell erkrankten Menschen

  • Bewusstseinsschulung: In welcher Realität lebt der demenziell erkrankte Mensch?

  • Wahrnehmungsmodell: Wie nehmen wir Kommunikation wahr?

  • Herausforderndes Verhalten und wertschätzender Umgang

  • Demenz erleben und verstehen: Wie geh ich mit Verlusten um?

  • Umgang mit Angehörigen

  • Demenz und Trauma

In einem persönlichen Gespräch klären wir die Zielsetzungen und Rahmenbedingungen Ihrer Aus- und Weiterbildung, so dass wir das Schulungsprogramm Ihren Bedürfnissen entsprechend zusammenstellen können.

Sie sind am Thema interessiert, sind jedoch keine Organisation? Für Kleingruppen biete ich Seminare auch im privaten Rahmen an – oder Sie melden sich bei mir für ein Coaching.

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SCHULUNG 1

PROZESSORIENTIERTE KOMMUNIKATION IM UMGANG MIT DEMENZIELL VERÄNDERTEN MENSCHEN

Erlangen Sie mit prozessorientierten Werkzeugen auf der Basis von Wertschätzung, Feedbackorientierung und Nicht-Interpretation Sicherheit in der Kommunikation mit an Demenz erkrankten Menschen.

 

Inhalt

  • Grundlegendes zur Prozessorientierten Kommunikation

  • Das Drei-Ebenen-Modell – ein Bewusstseinsmodell

  • Kanäle – ein Wahrnehmungskonzept

  • Amplifikation, der kreative Spielraum der Intervention

  • Praktische Übungseinheiten

  • Arbeitsaufträge

 

Demenziell veränderte Menschen haben ein feines Gespür für die Botschaft hinter unseren Worten. Die Entwicklung und Förderung von wertschätzender Kommunikation ist daher eine unentbehrliche Kompetenz im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen – sei es in der Begleitung, Betreuung, Pflege oder im Team selbst. Gut augebildete Mitarbeiter haben deutlich mehr Handlungsspielraum bei herausforderndem Verhalten und können die Betreuungsqualität mit wenig Aufwand erheblich verbessern.

Zielgruppe

Ausgebildetes Pflegepersonal, medizinisch-therapeutisches Personal

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SCHULUNG 2

DEMENZ VERSTEHEN UND ERLEBEN

Erlangen Sie Verständnis für die innere Erfahrungswelt (das Selbstverständnis) des Erkrankten und fördern Sie so Empathie und Handlungskompetenz.

 

Inhalt

  • Vertiefter Einblick in die Innenwelt der demenziell veränderten Menschen

  • Was ist eine wertschätzende Grundhaltung?

  • Perspektivenwechsel mit Selbsterfahrung

  • Anregung zur Eigenreflexion

  • Bewusstseinsschulung

 

Demenziell veränderte Menschen leben in ihrer eigenen, inneren Erlebniswelt. Je mehr wir uns ein Bild vom Selbstverständnis der Erkrankten machen können und wissen, wo sie sich bewusstseinsmässig vorwiegend erleben, respektive was für sie im Augenblick Gültigkeit hat, desto mehr Verständnis können wir für ihr Verhaltensmuster entwickeln und unsere Handlungskompetenzen erweitern.

Verständnis und Empathie sind daher notwendige Kompetenzen in der Begleitung, Betreuung und Pflege von demenziell veränderten Menschen.

Zielgruppe

Ausgebildetes Pflegepersonal, medizinisch-therapeutisches Personal